(x,y,t)-artworks by Paul Geisler

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Idee:

Ein Bild: 2-dimensionale Pixelsammlung.
Ein Film: 3-dimensionale Pixelsammlung: (x,y,Zeit t)
Also Film als Pixel in einem Würfel mit Achsen (x,y,t)... Nun drehe man diesen Würfel, z.b. um die y-Achse. Zeit wird Ort, Ort wird Zeit.
Folgende Beispiele sind um y gedreht. Die Standbilder liegen bei x=Bildmitte. Die Original-Filme sind ~25s lang.
(Weitere Filme dieser Technik befinden sich am Fuße der Filmseite.)

An idea:

A picture: 2-dimensional pixel-collection
A movie: 3-dimensional pixel-collection: (x,y,Time t)
So a movie's just a cube with axes (x,y,t). Now imagine this cube rotated: For example 90 degree about y-axis.
time becomes space. space becomes time.
the following examples showing short movie clips rotateted about 90º around y-axis, still-images sampled at original y-position at image-width-center.
(See also more examples with this technique on the movie page.)

Filme dieser Technik befinden sich am Fuße der Filmseite.

xyt

Ein Zoom auf die Hamburger Aussenalster, vom Dach von Karstadt aus.Ein Zoom auf die Hamburger Aussenalster, vom Dach von Karstadt aus.
Die Elbbrücken vom ICE aus...Die Elbbrücken vom ICE aus...
Ein Parkplatz mit Fußgängern & einem Ausparker (oben Rechts) der eine blaue Mütze hat.Ein Parkplatz mit Fußgängern & einem Ausparker (oben Rechts) der eine blaue Mütze hat.
the tunnel-chasethe tunnel-chase
Einige Wolken ziehen am Mond vorbei...Einige Wolken ziehen am Mond vorbei...


Zur Ausführung
Die Bilder des Clips (25 je Sekunde) werden in ihre Pixel-Spalten aufgespalten (720 pro Video-Bild) und einezeln komprimiert abgespeichert. (Macht bei 30s Video ~400.000 Spalten..., erfordert etwas Geduld & ein GB Festplatte) und dann im zweiten Schritt wieder kombiniert, nur das nun bei der Auswahl die Bildnummer und x-Koodinate der Spalten vertauscht werden. Theoretisch könnte man beliebige Transformationen des (x,y,t)-Raums durchführen, jedoch hatte ich bisher nur die Geduld das Programm für diesen einfachen Fall zu entwickeln. (Man spart z.B. die Interpolation.) Das Programm benötigte für die Sequenzen ~2h pro Sequenz, allerdings mit einem Caching-Trick. Bei einer simplen Implementierung nach obiger Beschreibung benötigt man zwar kaum Arbeitsspeicher, das Zusammenfügen der Bilder benötigte jedoch 6 Stunden... Flaschenhals ist hier die Zugriffszeit der Festplatte, die die "interleaved" gespeicherten Daten nur sehr zögerlich zusammenkramt.

Alternativ kann man statt der Zeit andere Parameter, wie z.B. den Winkel benutzen, in dem man einfach eine statische Szene dreht... Dies ist in den folgenden (x,y,alpha)-Bildern so geschehen: Auf der Filmseite ganz unten finden sich auch einige Beispiele in bewegter Form dazu.

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