Idee Technik (2005-01-30)
Schnell zu...
Technik ist Natur-benötigt-
Aufklärerisches Prinzip-begünstigt-
Technik als Kunst-ist-
Technisches System-braucht-
Technik
-in-(Thema)Ideen
-charakterisiert-Der Mensch
-in-(Thema)Diplom
-fordert-Material-Materialismus
-braucht-Konzept


Auch: Bezgl. des Kunstbegriffes, siehe (Kunst): Wenn die Aufmerksamkeit entscheidet, kann man diese auch den "Wundern der Technik" zusprechen. Vor einigen Jahren sah sich der Vielcomputerbenutzer oft der Frage nach dem Sinn seiner Tätigkeit ausgesetzt, und mehr: Das Computerbenutzen an sich wurde als Tätigkeit klassifiziert. Dagegen stellte ich den Werkzeugbegriff: Wenn die naheliegende Schreibmaschine Schriftstellern, Redakteuren, Sekretärinnen und Privatleuten dient, wird man deren Tätigkeit daran in der Regel nicht als "Schreibmaschinenschreiben" begreifen sondern als "schreiben" im Sinne verschiedener Tätigkeiten. Der Computer entledigt sich durch seine Allgegenwärtigkeit nun langsam dieses Begriffes und das Tun mit ihm wird auch für viele unterscheidbar in etwas feinere Begriffe wie "Spielen", "Tippen", "Photos bearbeiten" und "Filme gucken" geordnet. Die Tätigkeit für die man Computerbenutzen früher hielt gibt es jetzt vermutlich immer noch, so etwas tun "Programmierer", "Computerspezialisten" und "Nerds".
Neben der breiten Akzeptanz eines technischen Gerätes als Werkzeug oder sagen wir mal Gebrauchsgegenstand kann er auch Zweck einer Beschäftigung sein.
Der sich so Beschäftigende kann durch Sensibilität und Einlassung den Gegenstand aufmerksam betrachten und behandeln. So macht er den Gegenstand (oder seinen "Prototyp", s.u.) zur Kunst. Er kann mit dem Gegenstand aufmerksam tätig werden und etwas erstellen; auch dies Kunst.
Bei der aufmerksamen Betrachtung des technischen Gegenstandes treten verschiedene Qualitäten zutage die Aufmerksamkeit fordern: Das erste ist häufig "Design" (dazu später), dann finden wir Materialität und Mechanismus.
 
Materialität\
Material kann, vor allem wenn uns nicht so bekannt, oft unerwartete Erfahrungen bringen. Heutzutage steht den selbst im Alltag oft eine Fülle von Materialien zur Verfügung. Sie werden mehr oder weniger erfahrungs- und vorurteilsbehaftet wahrgenommen; Plastik ist billig und geht kaputt, Stahl ist unzerstörbar usw. Materialien werden versteckt: Holz und Metalle werden mit Kunststoffen beschichtet, um sie vor Umwelt-Einflüssen zu schützen oder sie anders erscheinen zu lassen. Kunststoffe werden mit metallimitierenden Kunststoffen beschichtet.. Das Material wird oft wenig Aufmerksamkeit zu teil. Zumeist befindet es sich in Gegenständen die eine feste Rolle im Alltagsgeschehen haben, und deren Wahrnehmung zu einem Primären Symbol des Gegenstandes abstrahiert wird. Selten bricht diese Schutzschicht auf: Wenn der Föhn zu Boden fällt und (unwahrscheinlich) zerbricht. Das Material tritt im Querschnitt zu Tage, das Vorurteil des Plastikschrotts wird bestätigt.
Andererseits gibt es einige Begrifflichkeiten rund um das Material: "Kalter Stahl", "Hart wie Kruppstahl"(->ref.), "Plastikschrott", "Silberlöffel". Außerdem einen gewissen Kult um Wurzelholz, "Carbon".
 
Eine Einlassung auf, Huldigung oder Wertorientierung am Material an sich nenne ich Material-Materialismus.
 
Mechanismus, Konzept, Prinzip\
Der Mechanismus ist selbst in einem materiellem Gegenstand ein immatireller Anteil. Die Kunde über ihn kann immateriell durch Schrift und Bild, sogar durch Sprache verteilt werden. Er wird dabei in der Regel dupliziert, der Geber verliert den Mechanismus nicht. Interessanterweise wird teilweise dennoch ein Handel eingegangen, obwohl der Geber auch ohne nichts verliert. Fast scheint es als hätte der Mechanismus für den Geber gar keinen Wert außer eben diesen Tauschwert durch preisgeben der reduplizierbaren Information.
Der Mechanismus kann aber ebenfalls mit viel Aufmerksamkeit gewonnen worden sein; er kann mit ebensoviel Aufmerksamkeit studiert und genossen werden. Klar: Kunst.
 

%Technik als Tool vs. Technik als solche.
%Marek über Technik: ist alles nichts



zur IdeaGraph-Startseite