Idee Gesellschaftspolytop (2005-01-26)
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Gesellschaftspolytop
-in-(Thema)Ideen
-basiert auf-gesellschaftliche Kovarianzen
-benötigt-gesellschaftliche Skala
-gehört zu-Humanmathematik
-in-(Thema)Diplom
-verfeinert-Gesellschaftsraum


Ältere Gedanken, etwas mathematisch (neuere siehe Gesellschaftsraum, S. pageref{nid:1605}):
 
Ein Polytop ist ein Vieleck. Die Annahme: Ein Graph der Gesellschaft, als Menge aller Individuenpunkte über beliebigen Parameterraum ( gesellschaftliche Skala) aufgetragen, ergibt ein annähernd konvexes Polytop. (Konvex bedeutet, das jeder Punkt der zwischen den übrigen Punkten der Menge liegt, in der Menge liegt. Ein Stern z.B. ist nicht konvex, zwischen den Zacken liegen Punkte, die nicht zum Stern gehören; ein Quadrat ist konvex.)
Sobald sich ein Individuum z.B. zu Marylin Manson wandelt, lehnt er sich aus dem bisherigen Polytop hinaus. Doch die Gesellschaft, sein Publikum folgt ihm: Sie passen ihre Maßstäbe entsprechend an, bekennen sich zu Marylin Manson, bis er wieder ein Randpunkt der konvexen Menge ist. Wie Blasen im kochenden Wasser steigen aus der Kontur ständig weitere Individuen heraus, um das Polytop zu vergrößern.

Einige Konsequenzen:
begin{itemize}
item Der gesellschaftliche Konsens zieht als Massenschwerpunkt der Dichteverteilung aller Individuen über dem Polytop den Entwicklungen ruhig hinterher.
item Der gesellschaftliche Raum lässt sich durch das Handeln des einzelnen erweitern
item Der gesellschaftliche Raum lässt sich nur durch zurückziehen vieler wieder verkleinernfootnote{Sehr fragwürdig.}
item Möglicherweise lässt er sich sogar nicht verkleinern, sondern allenfalls verschieben, so dass die Bekämpfung eines Extrems das Komplementäre fördert.
end{itemize}




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