Idee Krise (2009-05-12)
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Vielfalt-hemmt-
Krise
-in-(Thema)Diplom
-erleichtert-System-Ausstiegsprogramm
-ist-Ereignis


Der Zustand des Systems kann sich im Ganzen, und noch viel leichter in Teilen (Teile des Zustandsvektors), zum Schlechten ändern.
 
Man hat praktisch ständig mit kleinen Änderungen zu tun, vermutlich die Hälfte davon schlecht. Manchmal scheinen diese offensichtlicher durch den dynamischen Vorgang hindurch, manchmal so plötzlich, dass man von einem Ereignis sprechen kann. Sogenannte *Krisen* gibt es genug.
 
Die Krise ist nur dann eine, wenn sie zum Ereignis ernannt wird. Das machen wir gerne. Zum Glück zündet der Vorschlag nicht immer (das Lesen des Magazins "Der Spiegel" könnte einen passenden gesunden Menschenverstand zu der Vermutung hinreißen, die Welt müsste ein paar mal pro Jahrzehnt untergehen).
 
Krisen machen sich scheinbar oft selbst zum Ereignis. Eine Zustandsänderung, dessen Heftigkeit für nur einen zum Ausruf "Ereignis! Krise!" reicht, kann durch diesen Ausruf u.U. weitere zum erkennen eben dieser Änderung motivieren. Wenn die Zustandsänderung von wenigen bemerkt war, kann sie eine Heftigkeit erreicht haben die ausreicht, um in den Weltbildern vieler ein Ereignis zu sein. Dann reicht offensichtlich der Ausruf des einzelnen, um mehr als einen weiteren von der Tatsache eines Ereignisses zu überzeugen. Die Folge ist eine Kettenreaktion, die durch die weltbildbedingten Sichten der Aufmerksam werdenden kontrolliert wird.
 
Je größer die Streuung (Vielfältigkeit) der Weltbilder, um so eher wird die Krise erkannt, um so weniger wird die Krise ausgerufen.
 
Je geringer die Streuung der Weltbilder, um so später wird die Krise erkannt, um so mehr Aufmerksame stehen jedem Ausruf gegenüber... die Folgen kann man sich vorstellen!
 
So ist dieser kurze Gedanke zu einem Plädoyer für Vielfalt geworden.




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