Idee System im System (2009-04-11)
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HGich.T - Tutenchamun-zitiert-
System im System
-in-(Thema)Diplom
-in-Das System
-ist-Untersystem


" Das System ist im System, ja? Ja.\
Das System hat keine Eier, ja!"
 
text{Das System}leftrightarrowtext{ein Mensch}
 
Der Mensch ist ein kompliziertes System. Am ausführlichsten beschäftigt man sich mit seinen äußeren Zusammenhängen. Allerdings scheint es keine klare Trennung zu geben, viele Analysen zielen darauf ab wie der Mensch "tickt". Nichtdestotrotz wird er im Alltag selten aufgemacht und die meisten Aussagen über einen möglichen inneren Mechanismus sind über die Schnittstelle zu seiner Umwelt abgeleitet.
 
Da wir selber der Mensch sind haben wir besondere Aufmerksamkeit zu uns und gestehen uns so eine außerordentliche Komplexität zu. Einige Zusammenhänge scheinen von schier erfurchterregender Komplexität (unserer materieller (biologischer) Mechanismus, die Arbeit unseres Gehirns, die Komplexität des Sozialverhaltens), andere hingegen scheinbar derart primitiv dass wir sie oft mit diesem Wort wegsortieren (Anhäufung materiellen Besitzes, Werbeverhalten).
Egal wie komplex wir den Menschen schätzen, er ist immer einer unter vielen (z.Z. 6 Mrd.) und über seine Umwelt mehr oder weniger mit allen anderen im Zusammenhang.
 
Der Mensch ist besonders *sozial*. D.h. er versucht den Austausch mit weiteren Menschen in einer kurzen (nicht zu kurzen) Vermittlung. Zugleich erzeugt er im System immer mehr Verbindungsketten die sich seiner alltäglichen Aufmerksamkeit entziehen (siehe Thema Coltan). Die kurze Vermittlung findet sowohl mit biologisch erwachsenen Methoden (wie Schall in der Luft, Bewegung des Gesichtes, Streicheln, Säugen) als auch diversen zeitgenössischen experimentellen Verdichtungen (z.Z. Mobiltelefon, Internetcommunities, Billigflüge) statt.
 
Scheinbar wird seine Lebenswelt von einer unsichtbaren Konstante beschränkt. Die Zielorte von Tourismusflügen ziehen ein feines Netz über die Kontinente, dessen Struktur sich ständig nach Systemzustand am Zielort in Relation zur Lebenswelt am Startort richtet. Es ist nicht üblich, von Hamburg zu den Coltanminen im Kongo zu fliegen wo der Urstoff für das Mobiltelefon das fast jeder hat ist. Es ist sehr üblich nach Paris zu fliegen, dessen Straßencafees "ja ganz anders als die in Eppendorf" sind wobei doch die Tatsache dass es ebenfalls Straßencafees sind auf eine große Ähnlichkeit der darin erfahrbaren Lebenswelt hinweist. Dadurch kann man mir mangelnde Sensibilität vorwerfen.



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